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Kinder |
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Kinderbrillen: Bunte Nasenklemmen |

Harry Potter ist trendig
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Jedes dritte Kind in Deutschland braucht eine Brille. Heute sind die Drahtgestelle für die Nase peppig und stabil. Wer die schlichte, runde Brille von Harry Potter nicht so cool findet, hat heute jede Menge Alternativen: die Auswahl an bunten Farben, trendigen Formen und lässigem Outfit ist nahezu unbegrenzt. Wenn es der Geldbeutel irgendwie erlaubt, sollten Eltern den Wunsch der Sprösslinge erfüllen. Schließlich sollen die ihre Brille auch gerne tragen. Erlauben Sie Ihrem Kind, seine Brille (im Rahmen der Empfehlungen) selber auszusuchen; dadurch fördern Sie seinen Besitzerstolz. Wenn Sie seinen guten Geschmack bewundern und sich über sein hübsches Aussehen freuen, ist Ihr Kind gefeit gegen anfangs mögliche Neckereien seiner Spielkameraden.
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Strapazierfähige Fassungen |

Eine Kinderbrille muss schon was aushalten
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Die rasanten Abenteuer des kleinen Zauberlehrlings zeigen aber auch, dass Kinderbrillen stabil sein und einiges aushalten müssen: Balgereien, Fouls beim Fußball, Stürze beim Rollerbladen, turbulente Wasserschlachten. Die Industrie hat deshalb in den letzten Jahren Produkte entwickelt, die besonders strapazierfähig sind. Das Zauberwort heißt: Titanflex. Ein Spezialmaterial, das fast jede Verdrehung, Verbiegung und Stürze auf den Boden überlebt. Brücke und Bügel bestehen aus einem hochflexiblen Werkstoff.
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Fliegengewichte auf der Nase |

Die Titanflex ist federleicht
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Neben dem Material ist auch das Gewicht der Kinderbrillen wichtig. Je leichter die Brillen, desto geringer ist der Druck auf Nasenbett, Wangenknochen und Ohren. Eine Kinderbrille sollte nicht mehr als 30 bis 40 Gramm wiegen. Das Kunststoffglas CR 39 beispielsweise ist bis zu 40 Prozent leichter als das herkömmliche mineralische Glas. Und noch etwas ist zu beachten: kleine Fassungen halten das Gewicht ebenfalls gering. Es gibt tatsächlich immer noch Eltern, die meinen die neue Kinderbrille eine Nummer größer wählen zu müssen. In eine Brille wächst man aber nicht hinein! Je größer die Brille ist, desto schwerer wird sie auch, da größere Gläser eingesetzt werden müssen. Und je schwerer sie ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie später drückt.
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Guter Sitz, weiche Auflagen |

Kindgerechtes Nasenbett
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Natürlich sollte die Kinderbrille vor allem gut sitzen. Sie sollte die Bewegungsfreiheit des jungen Brillenträgers nicht einschränken, die Gläser sollten groß genug sein, damit auch beim Blick nach oben nicht der Überblick verloren geht, und sie sollten nicht auf die Wangenknochen drücken. Die neue Sehhilfe braucht ein kindgerechtes Nasenbett und sollte besonders weich aufliegen, da Nasenrücken und Nasenflanken noch nicht voll ausgebildet sind. Empfehlenswert sind Nasenauflagen aus Silikon-Kautschuk.
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guter Sitz ist wichtig
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Außerdem darf die Brille natürlich beim wilden Spiel auf dem Schulhof oder dem Spielplatz nicht stören. Die Brillenbügel sollten am Schläfenrand entlang führen und nicht zu weit abstehen. Fachleute empfehlen Imperial-, Gespinst- oder Gliederbügel, bei denen sich die elastisch-federnden Enden um das Ohr fast bis zum Ohrläppchen herumlegen. Ein Kunststoffschlauch wird zur Polsterung über den elastischen Teil gezogen, auch die Bügelscharniere besitzen oft Kunststoffkappen. Noch bequemer sitzt die Kinderbrille, wenn in den Bügel Federscharniere eingearbeitet wurden, die auf Druck nachgeben.
Derart federleichte Modelle lassen junge Brillenträger die Sehhilfe fast vergessen - und einen besseren Überblick gewinnen sie obendrein.
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Bestimmung der Glasstärke bei Kindern |

Die Brille erlaubt jede Bewegung
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Um den Brechungsfehler und den Grad der Fehlsichtigkeit zu ermitteln, muss der Augenarzt bei kleinen Kindern die Anspannung der inneren Augenmuskeln vorübergehend lösen. Der entspannte Zustand der inneren Augenmuskeln ermöglicht eine exakte Bestimmung der Brechungsfehlers und damit der zu verordnenden Brillengläser, ohne daß der kleine Patient bei dieser Untersuchung mitarbeiten muss. Mit allen anderen Prüfverfahren wären die Kinder überfordert, weil der Augenarzt dabei vom Patienten zweifelsfrei verwertbare Angaben benötigt.
Ältere Kinder sind genauso gut beim Augenoptiker-Meister aufgehoben. Augenoptiker-Meisterin Mandy Römmler kann gut mit Kindern.
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